Lena Grabowski schwamm bei den Hungarian Open über 200 m Rücken neuen Österreichischen Jugend- und Juniorenrekord.
Ihren erst vor drei Wochen aufgestellten eigenen Jugendrekord drückte sie in Szaszhalombatta um fast drei Sekunden auf 2:10,91 min. Damit belegte sie Rang sechs und unterbot deutlich das Limit für die Kurzbahn-Europameisterschaft in Kopenhagen (13.-17. Dezember 2017). Die Parndorferin rutscht somit überraschend ins OSV-Aufgebot. Der Österreichische Schwimmverband hatte erst kürzlich die Qualifikationsfrist bis 12. November verlängert. Die burgenländische Nachwuchsathletin nützte diese letzte Chance. Die 15 Jährige ist die jüngste Athletin im österreichischen EM-Kader. Überraschende Quali und Rekordflut
Eigentlich sei die Europameisteschaft noch gar nicht am Plan gestanden, erzählt Grabowski. Umso größer war die Freude bei der Modellathletin, ihrem Trainer im Leistungszentrum Südstadt Balázs Fehérvári und ihrem Heimtrainer Hans Christian Gettinger. "Ich bin mächtig stolz auf Lena. Jetzt heißt es am Boden bleiben und hart weiter trainieren", sagt Gettinger.
Mit ihrer Zeit von 2:10,91 min findet sich Grabowski in der europäischen Junioren-Bestenliste unter den Top Ten Rückenschwimmerinnen. Im Sog der ungarischen Schwimmstars - etwa mit Laszlo Cseh und Evelyn Verrasto - schwamm Lena auch in den anderen Bewerben Topzeiten: 100 Rücken: 1:02,87 7. Patz im Semifinale: Bgld. Rekord Junioren & Allgemeine Klasse
200 Lagen: 2:22,90 15. Platz: Bgld. Juniorenrekord
50 Rücken: 0:29,89 19. Platz: Bgld. Rekord Junioren & Allgemeine Klasse
100 Lagen: 1:06,99 23. Platz: Bgld. Juniorenrekord